Das beliebte Gemüse der Deutschen

Brokkoli lecker zubereiten - alles was du wissen musst

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Brokkoli ist eines der vielfältigsten, Gemüsebeilagen. Egal ob gekocht, blanchiert oder roh. Hier erfährst Du alles was du wissen musst, um Ihn perfekt vorzubereiten.

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Zeit insgesamt 30 Min.
10Kochzeit
20Arbeitszeit
Hi! Wir sind Kathi & Tom. Egal ob einfaches kochen unter der Woche oder schöne Kochabende mit Freunden am Wochenende - mit jahrelanger Profi Erfahrung versorgen wir dich mit vielen Tipps, Tricks sowie Rezepten zum bewussten kochen und mehr genießen bei dir Zuhause.
Kathi & Tom
Inhaltsverzeichnis
Primary Item (H2)

Zutaten

Für 4 Portionen á 100 g
Für alle Rezepte gültig
800 g geputzter Brokkoli
/ Salz
Für den gedünsteten Brokkoli
200 ml Gemüsebrühe
2 EL Rapsöl
/ Chili
/ Muskat
Für den gebackenen Brokkoli
1 TL Curry
/ Salz
/ Öl
/ Muskat
/ Chili
Für den gebratenen Brokkoli
/ Rapsöl

Nährwerte

Für eine Portion
22 kcal
2,3 g
1 g
2,5 g
Vitamin B,
Vitamin C,
Vitamin K

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Zubereitung

In nur 3 Schritten zum fertigen Gericht!
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Wie putzt man Brokkoli

Brokkoli putzt man am besten, indem man zuerst die Blätter entfernt. (Wenn welche vorhanden sind) Dann schneidest du den Stiel großzügig mit einem Messer ab. (Diesen kann man ebenfalls noch verarbeiten - wie erfährst du weiter unten im Text.)

Wenn du den Stiel entfernt hast, fallen dir die Brokkoliröschen fast entgegen. Je nachdem, wie groß das Röschen sein soll, musst du immer etwas mehr Strunk vom Brokkoli abtrennen.

Hier ist einmal ein Anleitungsvideo, dass von REWE erstellt wurde und das verarbeiten von Brokkoli einfach erklärt.

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Wie schneidet man am besten einen Brokkoli?

Brokkoli sieht am besten aus, wenn er die Rosenform so gut wie möglich behält. Das bedeutet, dass wir immer etwas vom Stiel abtrennen, um das Röschen kleiner zu machen.

Wenn dir die Form nicht so wichtig ist, kannst du den Brokkoli auch in Scheiben schneiden. Bei einer Zubereitungsart die wir dir nachher zeigen, kann das sogar Ganz hübsch aussehen. Für die meisten
Anwendungsfälle empfehlen wir jedoch die Röschen Form beizubehalten.

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6 Arten Brokkoli zuzubereiten

Brokkoli Dünsten

Beim dünsten trennst du den Brokkoli in kleine Röschen (wie auf dem Bild oben zu sehen) und schwitzt diesen in etwas Rapsöl in einem Topf für etwa 2 Minuten an.

Anschließend gießt du Gemüsebrühe in den Topf, bis der Brokkoli halb bedeckt ist. Schließe jetzt den Deckel und lasse den Brokkoli bei mittlerer Hitze je nach gewünschter Konsistenz 3 - 5 Minuten leicht köcheln.

Nehme den Brokkoli nun heraus. Du kannst Ihn direkt servieren oder später nochmal kurz erwärmen.

Wenn du dich dazu entschließt den Brokkoli vorzubereiten, dünste den Brokkoli noch nicht fertig. Hole Ihn raus, wenn er dir noch etwas zu bissfest ist. So wird er später beim erneuten erwärmen nicht zu weich und du kannst Ihn mehr genießen. Das gilt auch für alle anderen Garmethoden die wir hier vorstellen.

Weiter unter in der Beschreibung zeigen wir die alle weiteren Zubereitungsmethoden.

Beschreibung

Der Name Brokkoli leitet sich vom lateinischen „brachium“ ab, was Zweig bedeutet. Tatsächlich sehen die kleinen Röschen wie kleine Bäume aus. Wenn sie zum Schneiden bereit sind (die sogenannte Schnittreife), besteht die "Baumkrone" aus voll entwickelten, meist grünen Blütenknospen, die sich an den verzweigten fleischigen Stielen befinden. Neben den gängigen grünen oder blaugrünen Sorten gibt es auch weißen, gelben und lila Brokkoli der neben dem Aussehen auch noch geschmacklich feine Unterschiede aufweist.

5 Arten Brokkoli zuzubereiten

Brokkoli lecker rösten bzw. backen

Um Brokkoli zu rösten, wasche ihn zuerst wie oben beschrieben und schneide ihn dann auf die gewünschte Größe. Nun in eine Schüssel geben, Curry, Chili, Muskatnuss und Salz dazugeben. Gieße nun ein bis zwei Esslöffel neutrales Öl ( z.B. Rapsöl) hinzu und mische den Brokkoli gründlich mit den Händen, bis die Gewürze gleichmäßig verteilt sind.

Bild von einem offenen Ofen, in dem man Brokkoli rösten kann

Den gewürzten Brokkoli nun auf einem Backblech mit Backpapier platzieren und bei ca. 190°C für 10 - 12 Minuten im Ofen rösten. (Je nach Größe der Röschen) Anschließend anrichten und genießen.

Brokkoli in gebratener Form

Gebratener Brokkoli kann Ganz einfach hergestellt werden. Je nach Geschmack eher neutraler mit Salz und Pfeffer oder eher exotischer (sowie ich das auch beim Blumenkohl gerne mag) mit asiatischen Gewürzen und Saucen.

Egal wie du es magst, der erste Schritt ist immer gleich. Putze den Brokkoli nach der Anleitung oben. Erhitze eine Pfanne auf voller Stufe und gebe etwas neutrales Öl hinzu. (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl). Lasse es heiß werden und gebe danach direkt die Brokkoliröschen hinzu. Achte darauf das diese nicht verbrennen. Das Ziel: Leichte braune Stellen, die dem Brokkoli Röstaromen verleihen. Während des Bratens kannst du dann auch schon etwas Salz dazu geben.

Tipp: Pfeffer immer erst danach dazu geben. Pfeffer würde bei diesen hohen Temperaturen verbrennen und nicht mehr so gut schmecken.

Brokkoli anbraten 1
Brokkoli anbraten 1

Beim gebratenen Brokkoli empfehle ich dir die Röschen verhältnismäßig klein zu halten, da große Stücke nicht so schnell gar werden. So kann es nämlich passieren, dass dir der Brokkoli außen verbrennt und Ihnen noch roh ist.

Brokkoli perfekt kochen

Das Kochen von Brokkoli ist Ganz einfach. Setze dafür Wasser auf und salze dieses kräftig. Gebe nun deinen bereits geputzten und zerkleinerten Brokkoli dazu und lasse diesen auf eine Bissfestigkeit garen, die nach deinem Geschmack ist. Nehme dafür zwischendurch einfach ein Stück Brokkoli heraus und teste ob er schon soweit ist.

Nach dem Kochen solltest du den Brokkoli abschrecken. Das bedeutet, dass du den Brokkoli samt dem Wasser durch ein Sieb gießt und diesen anschließend mit sehr kaltem Wasser übergießt, bis dieser erkaltet. Anschließend kannst du Ihn jederzeit nochmal kurz in heißen Wasser warm machen oder aber auch in einer Pfanne braten.

Wenn du den Brokkoli direkt essen möchtest, ist dieser Schritt nicht nötig. Nehme den Brokkoli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser (gut abtropfen) und serviere diesen.

Brokkoli zubereiten, kochen & mehr

Roh

Roh marinierter Brokkoli ist ein echter Genuss. Und nicht nur die Röschen sondern auch der Strunk ist eine echte Delikatesse. Dafür ist es wichtig dass du diesen vorher putzt. Den Strunk kannst du mit einem scharfen Messer hauchdünn aufschneiden. Der äußere Rand vom Strunk kann etwas holzig sein. Demnach empfehlen wir dir die äußere Schicht abzuschneiden und nur den Kern vom Strunk zu verwenden.

Wenn du Ihn komplett roh nicht magst, kannst du Ihn (bzw. die dünnen Scheiben) kurz für wenige Sekunden blanchieren. Anschließend kannst du Ihn dünn (wie beim Carpaccio) auf einen Teller legen. Jetzt kannst du den Brokkoli mit einer Marinade deiner Wahl würzen. Das kann schlicht mit Salz, Olivenöl und etwas Essig sein. Du kannst aber zusätzlich für etwas Pepp noch Paprika, Feta Käse und geröstete Wallnüsse dazu geben. Dadurch wird der rohe Brokkoli direkt viel interessanter.

Der rohe Brokkoli eignet sich super als Vorspeise für ein Menü oder einfach so als kleiner Happen für zwischendurch.

Rohen Brokkoli richtig verarbeiten

Brokkoli richtig lagern

Es ist am besten, frischen Brokkoli zu genießen, anstatt im Voraus zu kaufen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich in der Regel nicht länger als drei bis vier Tage frisch. Am besten wickelst du Ihn in Plastikfolie ein. Alternativ kannst du den Brokkoli auch einfrieren. Schneide den Brokkoli dafür in kleine Blüten, blanchiere diesen und lege Ihn anschließend in einen Gefrierbeutel. Im gefrorenen Zustand ist der Brokkoli bis zu einem Jahr haltbar.

Brokkoli einfrieren

Damit die weiße Farbe erhalten bleibt, dem Kochwasser einfach einen Schuss Zitronensaft zufügen.

Brokkoli einkochen. So einfach geht`s!

Um den Gemüsegenuss langfristig zu erhalten, kann man Brokkoli einkochen. Nach dem putzen des Brokkoli und dem anschließenden teilen in Röschen muss dieser zunächst 3-4 Minuten blanchiert werden. Anschließend kann der Sud zum Einkochen hergestellt werden. Je nach Menge des Brokkoli die Salzlake vorbereiten. Dabei wird pro Liter Wasser ein Teelöffel Salz dazu gegeben und in einem Topf zum Kochen gebracht. Das abgetropfte Gemüse anschließend in sterile Gläser füllen und den Sud dazu gießen. Anschließend das Eingekochte bei 90°C für etwa 90 Minuten im Backofen oder Kochtopf sterilisieren. Der eingekochte Brokkoli ist nun bis zu einem Jahr in deinem Vorratslager haltbar und jederzeit Griffbereit für die weitere Verarbeitung.

Auch wenn das einkochen immer eine Option ist, empfehlen wir dir wirklich den Brokkoli bei Möglichkeit immer frisch vorzubereiten.

Welche Brokkolisorten gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an Brokkoli Sorten. In der Regel unterscheiden sich diese in der Größe, Herkunft sowie im Aussehen. Nachfolgend sind einmal einige Brokkoli Sorten aufgelistet.

  • Calabrese: Ist eine altbewährte italienische Brokkolisorte mit vielen kleinen Blumen.
  • Calinaro: Ist ein kompakter Brokkoli mit viel Geschmack. Die Köpfe sind recht groß
  • Summer Purple: Ist eine Sprossenbrokkoli-Sorte die geschmacksintensive violette Köpfe bildet.
  • Wilder Brokkoli oder "Cime di rape" ist eine italienische Sorte aus dem Mittelmeerraum. Wilder Brokkoli hat sehr kleine Köpfe und hat eine längliche Form. Es zeichnet sich durch eine sehr kurze Garzeit aus und lässt sich ohne vorheriges blanchieren wunderbar in der Pfanne zubereiten.

Wie wärmt man Brokkoli auf?

Wenn der Brokkoli vom Vortag übrig geblieben ist, stelle ihn in den Kühlschrank und er kann am nächsten Tag bedenkenlos erhitzt werden. Am elegantesten ist es, es in einer Mikrowelle zu erhitzen. Wer keine Mikrowelle hat, kann ihn auch in einer Pfanne mit Siebeinsatz dämpfen. Alternativ kann der Brokkoli auch direkt in einem beschichteten Topf oder einer Pfanne bei schwacher Hitze vorsichtig erhitzt werden.

Aus Brokkoliresten kann aber auch ein neues Gericht gezaubert werden, indem er beispielsweise paniert wird.

Weitere häufig gestellte Fragen zum Brokkoli

Kann man Brokkoli roh einfrieren?

Man sollte Brokkoli nicht roh einfrieren. Brokkoli sollte vorher kurz für 3-4 Minuten blanchiert werden. Anschließend kann der Brokkoli in Gefrierbeuteln eingefroren werden.

Ist Brokkoli gesund?

Ja, Brokkoli ist gesund. Er ist kalorienarm, hat einen relativ hohen Anteil an Kalium, Kalzium und Mineralstoffen. Des Weiteren enthält er einige Spurenelemente wie Kupfer und Eisen. An Vitaminen sind unter anderem A, C, B sowie Vitamin K enthalten.

Kann man Brokkoli auch roh essen?

Der Verzehr von rohem Brokkoli ist völlig unbedenklich. Damit können seine gesunden Inhaltsstoffe vollständig vom Körper aufgenommen werden. Roh schmeckt er vor allem als Salat oder mit einem Kräuterdip. Auch der Strunk kann gut roh verzehrt werden. Lediglich die äußere eher holzige Schicht sollte entfernt werden.

Ist Brokkoli leicht verdaulich?

Ja, Brokkoli ist leicht verdaulich.

Was kann man alles vom Brokkoli essen?

Brokkoli enthält keine Giftstoffe. Dadurch sind die Röschen, Blätter und Stängel für den Verzehr geeignet. Nur wenige wissen, dass die Blätter um die Blüte besonders genießbar sind. Sie können frisch oder gehackt gegessen und zu Brokkoli gegeben werden.

Wann ist ein Brokkoli schlecht?

Frischen Brokkoli erkennst Du an seiner kräftigen dunklen oder blaugrünen Farbe und den möglichst dichten Stielen. Wenn die Farbe des Gemüses verblasst, ist dies ein Zeichen von Fäulnis und die Röschen werden grau oder braun. Der Brokkoliblütenstand sollte ebenfalls ungeöffnet sein. Achte beim Kauf auch auf die Schnittfläche. Wenn diese bereits trocken ist, bedeutet dies, dass der Brokkoli vor einigen Tagen geerntet wurde.

Ist Blumenkohl oder Brokkoli gesünder?

Der Brokkoli übertrifft in der Sache "Gesund Essen", den Blumenkohl um ein Vielfaches. Er enthält mehr Vitamine und viel Kalzium. Genug davon verzehrt, kann er den Tagesbedarf dieses Mineralstoffes komplett decken.

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