Labskaus Rezept

Labskaus mit Corned Beef

Labskaus Rezept

Labskaus ist ein klassisches Kartoffelgericht, das mit gepökeltem Rindfleisch und Roter Bete serviert wird. Als Norddeutsche Seele ein Gericht das man kennen muss, da es hier seinen Ursprung hat. Aber nicht nur hier – auch in Norwegen, Dänemark und weiteren Skandinavischen Ländern ist der Labskaus ein Schmaus.

Wenn du auf der Suche nach einem original Labskaus Rezept bist, muss ich dich leider enttäuschen, denn es gibt keins. Erzählungen zu folge wurde das Gericht damals von Seefahrern und Matrosen “erfunden”.  Diese hatten auf Ihren Schiffsfahrten lange Wege vor sich.

Pökelfleisch war unter den Matrosen ein vorgeschriebenes Lebensmittel. Ein Problem der Seemänner war  Skorbut, das Ihre Zähne schädigte und so davon abhielte feste Nahrung zu sich zu nehmen. Aus diesem Grund haben die Männer ihr Fleisch fein gehackt. 

Aber genug mit den Seemannsgeschichten – du willst das Rezept. Ich persönlich verarbeite anteilig mehr Rote Bete. Das liegt daran, das mir die Farbe des Ganzen anschließend besser gefällt und auch ansprechender aussieht. Außerdem nutze ich Corned Beef. Das liegt daran, das es leichter zu bekommen ist und man gepökeltes Rind in dem originalen Zustand nicht mehr einfach so bekommt.

Du möchtest mehr über den Labskaus erfahren? Unter dem Rezept findest du noch die am häufigsten gestellten Fragen.

  • Zubereitungszeit55 min
  • Koch-/Backzeit1 h 25 min
  • Gesamtzeit2 h 20 min
  • Menge4 Portionen
  • Region
    • Norddeutschland
    • Schweden
    • Norwegen
    • Dänemark
  • Gang/Kategorie
    • Hauptgericht

Zutaten

  • 550 g Kartoffeln (mehlig kochend oder vorwiegend festkochend)
  • 200 g rote Bete
  • Rapsöl
  • 130g Zwiebeln
  • 75 ml Gurkenwasser
  • Prise Zucker
  • 250 g Corned Beef
  • 150 g Frühstücksfleisch
  • 4 Rollmöpse
  • Salz, Pfeffer
  • 8 kleine Gewürzgurken
  • 4 Eier
1

Zu erst schälst du die Kartoffeln, viertest diese und kochst sie bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit lässt du die rote Beete im Ganzen für eine Stunde in kochendem Wasser kochen, um sie nach Ablauf der Zeit unter kaltem Wasser abzuschrecken. Danach lässt sich die rote Beete ganz einfach pellen – aber am besten mit Handschuhen!

Kartoffeln für den Labskaus kochen

2

Während der vielen Wartezeiten kannst du die Zwiebel schälen und anschließend fein würfeln.

Nun füllst du Rapsöl in einen Topf mittlerer Größe, erhitzt diesen auf mittlerer Stufe und schwitzt darin die Zwiebeln an. Sobald diese glasig sind nimmst du den Topf von der heißen Herdplatte.

Zwiebeln in feine Würfel schneiden Zwiebeln im Öl glasig anschwitzen

3

Sobald die Kartoffeln fertig gekocht sind, kannst du sie abgießen und anschließend mithilfe einer Kartoffelpresse klein pressen.
Anschließend gibst du die Kartoffelmasse in den Topf zu den Zwiebeln.

Sobald du die rote Beete gepellt hast, kannst du diese in kleine Stücke schneiden, anschließend pürieren und danach ebenfalls in den Topf geben.

Kartoffeln für den Labskaus durch eine Kartoffelpresse drückenRote Bete pürieren

4

Nun hackst du das Frühstücksfleisch und das Corned-Beef ebenfalls sehr fein und gibst beides zusammen mit dem Gurkenwasser ebenfalls in den Topf.

Nun schmeckst du das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und rührst anschließend alles danach sehr gut um.

5

Anschließend erhitzt du den Topf erneut auf geringe Hitze und lässt den Labskaus mit geschlossenem Deckel für 15-20 Minuten durchziehen.

Kurz vor dem servieren kannst du die Spiegeleier zubereiten und die Rollmöpse abtropfen lassen.

Danach kannst du alles gemeinsam servieren (die rote Beete habe ich mithilfe einer runden Ausstechform angerichtet) und es dir schmecken lassen!

Labskaus mit Corned Beef und Frühstücksfleisch Labskaus mit roter Bete und Corned Beef

Häufig gestellte Fragen zum Thema Labskaus

Wo kommt Labskaus her?

Labskaus ist ein altes Seefahrer Essen und kommt (vermutlich) aus Norddeutschland sowie den skandinavischen Ländern. Darunter Schweden, Nordwegen und Dänemark. Der ursprüngliche Herkunftsort lässt sich aber nicht 100% festlegen.

Was genau ist Labskaus?

Labskaus ist Kartoffelgericht mit fein gehackten sowie gepökelten Rindfleisch und roter Bete. Dazu serviert wird Rollmops oder Matjes sowie ein Spiegelei und Gewürzgurken.

Was bedeutet der Name Labskaus?

Der Ursprung des Wortes Labskaus ist ungewiss. Vermutungen gehen auf den englischen Ursprung. Dort wird es lobscouse genannt.

Wie schmeckt Labskaus?

Labskaus schmeckt nach einem sehr kräftig abgeschmeckten Kartoffelpüree. Durch die Rote Bete und die Gewürzgurken bekommt es eine leichte Süße und Säure. Das Fleisch sorgt für “Umami” Noten.

Kann man Labskaus einfrieren?

Ja, man kann Labskaus einfach einfrieren. Man sollte wie bei jedem Produkt darauf achten, es vernünftig zu verpacken, bevor man es einfriert.

Wie lange ist Labskaus haltbar?

Labskaus hält gut verpackt einige Tage im Kühlschrank. Eingefroren ist es einige Wochen und sogar Monate haltbar.

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Ingredients

    Hi, ich bin Tom, Gelernter Koch und IHK geprüfter SEO-Berater. Hier zeige ich dir, wie du mit raffinierten Techniken und neue Denkansätzen einfache Gerichte neu interpretierst und somit für mehr Genuss in der heimischen Küche sorgst. Außerdem kochen wir gelegentlich anspruchsvollere Gerichte, damit du es bei besonderen Anlässen richtig krachen lassen kannst.

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    Recipe Reviews

    • Volker

      Hallo Tom,

      auch wenn ich Labskaus obwohl ich aus Hamburg komme nicht so mag, so kenne ich doch viele Fans (inkl. meiner Frau) und mit Deiner Anrichteweise wäre der schlechte Ruf wegen der Optik von Lapskaus definitiv.

      Ich komme nun erst zur Zusammenfassung und freue mich, dass Du uns auf unserer Reise begleitet hast.

      Schöne Grüße
      Volker

      • Katharina

        Hallo Volker,
        Danke für dein Kommentar und wir bedanke uns, dass wir an deiner Blogparade teilnehmen konnten 🙂
        Ja, mit ein paar kleinen Kniffen, gelingt es einem Gerichte ansprechender anzurichten, danke für deine lieben Worte!
        Liebe Grüße
        Katharina und Tom

    • Britta von Brittas Kochbuch

      Ich habe mir schon lange vorgenommen, Labskaus mal selbst zu machen.

      Eueres ist super schön anzusehen und macht richtig Appetit.

      Liebe Grüße
      Britta

      • Katharina

        Hallo Britta,
        Danke für den lieben Kommentar!
        Das hört sich sehr gut an, wünschen dir aufjedenfall guten Appetit, sobald zu vielleicht sogar dieses Rezept einmal ausprobierst!
        Schreib uns gerne wie es dir geschmeckt hat. Auch über Kritik freuen wir uns immer gern!
        Liebe Grüße Katharina und Tom

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