Die 10 Stunden Ente auf die du gewartet hast

Ente zubereiten - So wird sie unglaublich saftig und kross!

Eine gute und saftige Ente zubereiten ist gar nicht so einfach. In diesem Ratgeber erfährst du alles was du wissen musst, damit Sie dir perfekt gelingt!

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Zeit insgesamt 720 Min.
660Kochzeit
60Arbeitszeit
Hi! Wir sind Kathi & Tom. Egal ob einfaches kochen unter der Woche oder schöne Kochabende mit Freunden am Wochenende - mit jahrelanger Profi Erfahrung versorgen wir dich mit vielen Tipps, Tricks sowie Rezepten zum bewussten kochen und mehr genießen bei dir Zuhause.
Kathi & Tom
Inhaltsverzeichnis
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Mehr Genuss auf Youtube (2)

Zutaten

Für 4 Portionen á 200 g
Für die ganze Ente
Eine Ente (1,5 - 3 kg oder mehr)
500 ml Entenfond
1/2 Orange
etwas Rosmarin / Thymian
/ Salz, schwarzer Pfeffer
/ Paprikapulver
Nährwerte anzeigen

Nährwerte

Für eine Portion
3180kcal
0
241 g
253 g
Eisen, Zink

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Video

Zubereitung

In nur 3 Schritten zum fertigen Gericht!
1

Wir starten indem wir unsere Ente vorbereiten. Wichtig ist es das alle Innereien rausgenommen und die Ente einmal gewaschen wurde. Anschließend müssen wir noch einmal den Bürzel abschneiden (der schmeckt nämlich nicht gut) und können dann unsere komplette Ente einmal mit Salz sowie etwas Paprikapulver würzen.

Rohe Ganze Ente Ente auswaschen Bürzel von der Ente abschneiden Babarie Ente würzen

Anschließend wickeln wir unsere Ente sehr stramm und ausgiebig in Klarsichtfolie. Der Ente darf ruhig ein bisschen Form gegeben werden.

Ente auf Folie packen Ente in Folie wickeln Ente Niedergartemperatur Eingewickelte Ente

Danach packen wir die Ente auf einen Backofenrost in die Mitte vom Ofen und stellen eine Backblech darunter, um Saft oder Fett aufzufangen, was eventuell durch die Folie kommt.

Jetzt noch den Ofen auf 69 °C Umluft oder Ober- Unterhitze einstellen und 11 Stunden warten. Sollte eure Ente schwerer als 1,5 kg sein, müsst ihr mehr Zeit einplanen. 

Wichtig: Prüfe bitte vorher, ob dein Ofen wirklich 69 °C halten kann! Viele vor allem ältere Öfen heizen meistens höher oder niedriger als die Einstellung. Am besten kannst du die Temperatur mit einem Braten- bzw. Kernthermometer überprüfen.

Ente bei 69°C garen

2

Nachdem die Ente fertig ist, schneiden wir die Folie vorsichtig auf und heben dabei den austretenden Fleischsaft unbedingt auf. Diesen nutzen wir nachher für unsere Sauce.

Folie nach dem Garen aufschneiden

Die Folie kann anschließend entsorgt werden. Die Ente nun mit Küchenpapier trocknen. Wenn Ihr eure Ente erst in 1-2 Tagen servieren möchtet, könnt ihr sie jetzt gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Den aufgefangenen Sud von der Ente nun in einen Topf füllen und mit zusätzlichem Geflügelfond aufgießen.

Ente Niedertemperatur gegart Fleischsaft aus der Folie abgießen Saft mit zusätzlichem Entenfond aufgießen

Den könnt ihr selber kochen oder kaufen. Außerdem reiben wir und etwas frische Zeste von einer Orange ab und geben Sie dazu. Für etwas Fruchtigkeit in der Sauce pressen wir eine Hälfte aus und geben Sie in den Topf. Etwas Rosmarin und Thymian hinzu geben.

Orangenabrieb für die Entensauce Orangensaft für die Entensauce Orangensaft zur Entensauce gießen Sauce reduzieren lassen

Das Ganze kochen wir jetzt etwas ein und binden es dann mit einem Gemisch aus Speisestärke und Wasser leicht ab. (Kurz vor dem abbinden den Rosmarin und/oder den Thymian rausnehmen. Fertig ist die Sauce.

Wenn Ihr übrigens lernen wollt, wie man eine richtige dunkle Grundsauce selber macht, dann schaut mal hier.

3

Nun beginnen wir mit der finalisieren der Ente. Dadurch entsteht auch die richtig schöne knusprige Haut die wir uns wünschen. Dafür den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und die Ente auf ein Gitterblech legen. Darunter unbedingt ein Backblech platzieren, da die Ente viel Fett verlieren wird. Das Fett nach ungefähr 10 - 15 Minuten einmal abgießen.

Ente im Ofen knusprig machen

Die Ente nun aus dem Ofen nehmen und 2 Minuten auf dem Brett ruhen lassen. Anschließend kann Sie tranchiert und zusammen mit deinen Beilagen serviert werden. Wir reichen übrigens ein schönes Kartoffelgratin und Kürbisgemüse dazu. Was für Beilagen liebst du zu einer Ente? Schreib es uns einmal in die Kommentare!

Knusprige Babarie Ente zubereiten

Beschreibung

Wie schwer ist eine Babarie-Ente?

Eine Barbarie-Ente wiegt zur Schlachtung zwischen zwei bis drei Kilogramm.

Rohe Ganze Ente

Wie viel kostet eine Ente?

Günstigste Supermarktenten gibt es oft tiefgekühlt schon ab 4 Euro pro Kilogramm. Wir möchten Euch aber einen nachhaltigen Genuss näherbringen und raten deshalb zu Frischware. Eine frische Ente kostet meist um die 10 bis 20 Euro pro Kilogramm. In der Mitte dieser Preisspanne könnt Ihr bereits ein tolles Produkt finden. Premiumenten, zum Beispiel aus Frankreich, können auch mal über 30 Euro pro Kilogramm kosten.

Günstiges Entenfleisch ist das Resultat großer Nachfrage durch uns Verbraucher. Diese Mengen lassen sich zu niedrigen Preisen nur durch eine Massentierhaltung seitens der Erzeuger realisieren. Das bedeutet, dass zahlreiche Tiere nur wenig gemeinsamen Platz zum Leben haben und durch Antibiotika im Futter präventiv vor Krankheiten geschützt werden. Das Personal für die Aufzucht und Schlachtung wird unter dem Mindestlohn bezahlt, wodurch der Preis für solche Tiere günstig bleibt.

Bei regionalen oder lokalen Erzeugern könnt Ihr Euch die Lebensbedingungen der Tiere anschauen. Oft bekommen die Tiere dort Weideflächen an frischer Luft mit viel Auslauf, gutes Futter und keine Medikamente. Diese Faktoren sind ausschlaggebend für eine gute Qualität des Fleisches und am Ende auch für den Genuss zu Hause.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ente und einer Barbarie-Ente?

Hauptsächlich unterscheiden sich die Enten im Fettgehalt des Fleisches und der Größe. Euch werden in der Regel drei Entenarten auf dem Teller begegnen. Die Pekingente ist die fettreichste und wird auch Bauernente genannt. Die Flugente, zu der die Art Barbarie Ente zählt, ist magerer und hat durch ihre Flugmuskulatur ausgeprägtes Brustfleisch. Wildenten sind die magerste und kleinste Art der Enten.

Wie viel Ente reicht man pro Person?

Um alle satt zu bekommen, sollte im Vorfeld das passende Gewicht Eurer Ente gewählt werden. Eine Ente hat im Schnitt einen Knochenanteil von 26 % und einen Muskelanteil von 48 %. Also rechnet Ihr am besten, dass nicht mal die Hälfte Eurer Ente auf dem Teller landen wird. Je nach gewählter Garmethode verliert Eure Ente zusätzlich Wasser. Je höher die Qualität Eurer Ente ist, desto weniger Gewicht wird das Fleisch beim Garen verlieren. Plant Ihr ein Menü mit mehren Gängen? Dann werden pro Person 115-150 g Entenfleisch genügen. Ist die Ente die Hauptmahlzeit? Dann dürfen es auch 180-250 g sein.

Wie taut man eine gefrorene Ente auf?

Wenn Ihr Euch für eine tiefgekühlte Ente entschieden habt, gibt es beim Auftauen einiges zu beachten. Wir zählen hier die optimalen Schritte auf. Falls Ihr davon abweicht, könnt Ihr Euch an unseren orientieren.

  1. Ihr entfernt die Verpackung der Ente und spült sie zunächst mit kaltem Wasser ab. So können erste unerwünschte Mikroorganismen reduziert werden.
  2. Tupft sie mit Küchenpapier wieder trocken, denn Wasser bietet Lebensraum für Keime. Danach legt Ihr Eure Ente mit der Brust nach oben auf ein Kuchengitter o.ä., denn die Ente sollte nicht in Flüssigkeit liegen. Denkt auch daran etwas zum Auffangen der Auftauflüssigkeiten darunter zu stellen. Am besten ist es die Ente einen Tag vor dem Garen , mit einem Handtuch abgedeckt, im Kühlschrank aufzutauen. Wenn Ihr die Ente am selben Tag noch servieren wollt, empfehlen wir, die Ente als letzten Schritt bei Raumtemperatur auftauen zu lassen.
  3. Sobald es möglich ist, könnt Ihr den Eingeweidebeutel herausziehen. Wenn sich die Keulen der Ente mit den Fingern zusammendrücken lässt, ist sie fertig, um schnell gegart zu werden. Hier bitte nochmals ab- und ausspülen. Wir empfehlen ausdrücklich die langsame Variante!

Der langsame Auftauprozess behindert das Keimwachstum stark. Generell gilt beim auftauen von Fleisch und Fisch: Je langsamer, desto besser!

Wie nimmt man eine Ente aus?

  1. Kopf, Hals und Schwanz mit einem scharfen Messer entfernen.
  2. Ein Schnitt unterhalb der Rippen nahe des Brustansatzes ermöglicht es, mit den Fingern Innereien zu greifen und diese herauszuziehen. Herz, Magen und Leber lassen sich nicht ziehen? Dann hilft es, sie durch den Halsansatz zu entfernen.
  3. Nun die Ente gründlich von außen und innen waschen, um alle kleinen Rückstände zu entfernen.

Im folgenden Video bei Minute 5:04 wird gut gezeigt, wie eine frische Ente ausgenommen wird.

Wie bekomme ich die Ente knusprig?

Mit einzelnen Teilstücken der Ente (Brust, Keule)

Ausgelöste und gegarte Teile der Ente in einer Pfanne mit Entenfett oder Bratöl knusprig braun anbraten. Danach legt Ihr die Ententeile in eine Auflaufform mit flachem Rand (Bratpfanne geht auch wenn sie für den Ofen geeignet ist) und füllt knapp bis zur Haut mit heißem Entenfond oder heißer Sauce auf. Den Ofen auf Grillfunktion (180 °C) stellen und die Ente bis zur gewünschten Bräune und Knusprigkeit darin heiß ziehen lassen.

Sous Vide gegarte Entenbrust kurz auf der Fleischseite anbraten
Sous Vide gegarte Entenbrust kurz auf der Fleischseite anbraten

Eine ganze Ente

Wird die Ente im Ganzen im Ofen gebraten, empfiehlt es sich erst zum letzten Viertel der Garzeit die Temperatur zu erhöhen (höher als 180 °C) und die Haut leicht einzupieksen, damit überschüssiges Fett unter der Haut auslaufen kann. Aber Vorsicht! Wenn die Ente zu lang in großer Hitze liegt, wird das Fleisch trocken. Zusätzlich könnt Ihr die Ente in den ersten ¾ der Garzeit immer wieder mit dem ausgetretenen Fett übergießen.

Wie merkt man das die Ente gar ist?

Entenfleisch sollte für den Genuss mindestens rosa sein. Das ist bei einer ganzen Ente bei 65-69 °C gegeben. Zwischen 70-75 °C ist sie durch. Gleiche Temperaturen gelten für Entenkeulen. Entenbrust ist bei 63-67 °C rosa und bei 68-72 °C durch.

Wie schneide ich eine Ente auf?

  1. Brüste auslösen. Mit einem scharfen Messer dicht entlang des Brustbeins Richtung Halsansatz schneiden. Dabei sollte die Entenkarkasse (Knochen) nicht durchtrennt werden.
  2. Kurz vor dem Hals ist ein Widerstand (Schlüsselbein) zu spüren. An dieser Stelle kann vorsichtig entlang des Knochens nach außen weiter geschnitten werden.
  3. Nun den Schnitt am Brustbein zur Öffnung (vom Ausnehmen) fortführen.
  4. Nun könnt Ihr den Brustmuskel vorsichtig mit den Fingern nach außen schieben und dabei gezielt mit dem Messer schneidend unterstützen. So löst ihr das Fleisch langsam von der Karkasse - von oben nach unten.
  5. Um die Brust samt Flügelknochen zu lösen, müsst Ihr noch das nun freiliegende Kugelgelenk durchtrennen.
    Die Keule soll auch mit! Dafür setzt Ihr wieder an der Öffnung an und schiebt so weit es geht mit den Fingern Haut und Fleisch der Keule nach außen. Das Messer setzt Ihr immer dann ein, wenn Fleisch direkt von der Karkasse gelöst werden muss.
  6. Biegt die Keule nach unten auf das Brett, damit das Kugelgelenk einmal knackt und sichtbar wird. Nach dem Durchtrennen legt Ihr die Ente auf die Seite und löst vom Gelenk weg das restliche Fleisch der Keule ab (Richtung Bürzel).
  7. Ihr habt nun eine halbe Ente in der Brustflügel- und Keulenknochen noch enthalten sind. Bei Bedarf könnt Ihr Brust und Keule an der Stelle trennen, an der sie zusammenhängen.
  8. Wiederholt die Schritte 1-8 für die zweite Hälfte der Ente.

Wie wird eine Ente richtig tranchiert?


Wie wärme ich eine Ente am besten auf?

Siehe Überschrift: "Wie bekomme ich eine Ente knusprig" Absatz 1

Was ist bei der Ente der Bürzel?

Der Bürzel ist optisch mit einer Art Schwänzchen zu vergleichen, sitzt also dort, wo der Rücken nach hinten endet. In ihm ist die Bürzeldrüse enthalten, die den Enten zum "Einfetten" des Gefieders dient.

Kann ich Enten einen oder zwei Tage vorher zubereiten?

Unbedingt! Genuss heißt für uns entspanntes Kochen und am Tisch nicht völlig fertig anzukommen. Nach dem Garen und raschem Abkühlen einer ganzen Ente ist sie mehrere Tage im Kühlschrank haltbar. Das gilt auch für Entenkeulen. Einzig eine frische Entenbrust sollte wie Kurzgebratenes behandelt und geplant werden.

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