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Vegane Mayonnaise – einfach lecker!

Die perfekte vegane Mayonnaise in 10 Minuten selber machen – unser Rezept zeigt dir, wie es geht!
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Vegane Mayonnaise Rezept
10 Min.

Aktive Arbeitszeit

10 Min.

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Ruh- & Kochzeit

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240

Kalorien

0 g

Kohlenhydrate

26 g

Fett

1 g

Eiweiß

Zutaten

4 Portionen

Hinweis: Die Portionsangaben passen sich nach Änderung der Anzahl nicht automatisch im Rezeptablauf an.

  • Für die vegane Mayo

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Zubereitung

  1. Gib die Sojamilch (90 ml, oder Sojasahne), den Senf (1 TL), Zitronensaft oder heller Balsamico Essig (1 EL) in einen Behälter oder einer kleinen Schüssel und mixe mit einem Stabmixer oder Handrührgerät auf hoher Stufe. Vermische die Zutaten für etwa 30 Sekunden, bis sie sich gut vermischt haben.

    Achte darauf, dass das Pflanzenöl die gleiche Temperatur hat wie die Sojasahne. Beides ist bei Zimmertemperatur am einfachsten zu verarbeiten.

    Sojadrink aufschlagen für Mayo

  1. Während der Stabmixer läuft, füge das neutrale Pflanzenöl (113 ml) langsam hinzu. Das Öl dabei in einem gleichmäßigen, dünnen Strahl gießen, sodass die Mischung emulgiert und eine cremige Konsistenz entsteht. 

    Sobald du das gesamte Öl langsam dazugegeben hast, ist die Mischung angedickt und ähnelt in ihrer Konsistenz einer Mayonnaise. Schmecke sie mit Salz, weißem Pfeffer, einer Prise Zucker und optional etwas Kala Namak und Kurkuma ab. Je nach Geschmack kannst du die vegane Mayonnaise mit mehr Zitronensaft oder Senf würzen.

    Wenn du die Mayonnaise mit einem Stabmixer machst, dann halte das Verhältnis aus Sojadrink (oder Sojasahne) zu Öl bei 1:1,25, demnach 90 ml Sojasahne und 113 ml Pflanzenöl.

    Nutzt du einen Standmixer, dann kannst du das Verhältnis auf 1:2 erhöhen, weil hier mehr Umdrehungen arbeiten. Das bedeutet, du verwendest 180 ml Pflanzenöl auf 90 ml Sojasahne.

  2. Fülle die Mayonnaise in ein Glas oder einen luftdichten Behälter und bewahre sie im Kühlschrank für bis zu 2 Wochen auf. 

    Anmerkung: Die vegane Mayonnaise wird beim Lagern im Kühlschrank fester in der Konsistenz. Wenn du sie verwendest, rühre einmal kräftig mit einem Löffel durch, damit sie wieder cremiger wird.

  1. Serviere deine selbstgemachte Mayonnaise als Brotaufstrich oder Dip für Gemüse. Viel Spaß!

    Tipp: Aus der veganen Mayo kannst du auch Aioli und Remoulade machen! Du kannst auch verschiedene Gewürze oder Krauter hinzufügen, um den Geschmack nach deinen Vorlieben anzupassen! Weiter unten mehr dazu.

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Hi! Wir sind Katharina & Tom. Egal ob einfaches kochen unter der Woche oder schöne Kochabende mit Freunden am Wochenende – mit jahrelanger Profi Erfahrung versorgen wir dich mit vielen Tipps, Tricks sowie Rezepten zum bewussten kochen und mehr genießen bei dir Zuhause.

Wissenswertes

Welche Möglichkeiten gibt es noch, vegane Mayonnaise herzustellen?

Oben haben wir dir ein Grundrezept an die Hand gegeben, das jedem veganen Menschen gefallen wird. Wenn du allerdings eine originale Mayonnaise kopieren möchtest, dann kannst du unserem Rezept noch eine Prise gemahlenen Kurkuma und eine Prise Kala Namak hinzufügen. Kurkuma färbt deine Mayonnaise etwas gelblich und das Schwefel-Salz bringt einen an Ei erinnernden Geschmack mit ein. Wenn du also Kala Namak verwendest, dann beachte, dass du die Menge an Salz im Grundrezept reduzierst, da deine Mayonnaise sonst zu salzig wird. 

Auch wenn du kein Fan von Soja bist, gibt es eine Lösung für dich. Dafür ersetzt du den Anteil Sojadrink oder Sojasahne 1:1 mit Aquafaba. Aquafaba kennst du vielleicht schon aus unserem Artikel zu veganem Eischnee.

Im Internet findest du sicher noch viele weitere Möglichkeiten, eine vegane Mayonnaise herzustellen, doch möchten wir dir wie immer bei uns eine gelingsichere Methode zusammen mit einem passenden Rezept an die Hand geben. 

Wie lange hält sich vegane Mayo?

In einer veganen Mayonnaise sind logischerweise keine Eier verarbeitet worden und somit entfällt auch eine Salmonellengefahr. Deine vegane Mayonnaise hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank 1 bis 2 Wochen.

Wie gesund ist Mayonnaise?

Mayonnaise zählt durch einen hohen Fettgehalt nicht zu den gesünderen Lebensmitteln. Zusätzlich enthalten die nicht veganen Varianten Eigelb, wodurch noch mehr Fett in die Mayonnaise eingebracht wird. Generell gilt bei Industrieprodukten, dass häufig Konservierungsstoffe und andere Lebensmittelzusatzstoffe in den Produkten zu finden sind.

Vegane Varianten kommen zwar ohne Eier aus, dennoch wird auch verhältnismäßig viel Öl eingesetzt. Auch bei veganen Industrieprodukten werden meist Zusatzstoffe eingesetzt, um die gewünschte Beschaffenheit der Mayonnaise zu fördern. 

Am besten machst du deine Mayonnaise natürlich selbst, denn so wird sie am wenigsten ungesund. Wenn du dann eine vegane Variante für dich zubereitest, hast du tierische Fette eingespart und durch pflanzliche ersetzt. Das hat zur Folge, dass deine Mayonnaise insgesamt leichter für deine Verdauung ist. 

Du kannst deine Mayonnaise, egal ob original oder pflanzlich, dosiert einsetzen und tappst damit nicht zwangsläufig in eine Kalorienfalle. Ein schnelles Rezept ohne Öl werden wir dir weiter unten zeigen. 

Probleme und Ursachen beim selber machen von Mayonnaise

Vegane Mayonnaise Rezept

Die Mayo wird nicht cremig und das Öl setzt sich ab

  1. Wenn sich auf deiner veganen Mayonnaise beim Herstellen Öl absetzt und sich kein weiteres Öl in sie einmixen lässt, ist der Ölanteil wahrscheinlich zu hoch. Dann hat sich unten um die Messer im Mixbecher bereits eine sehr kompakte Creme gebildet. Kippe kein weiteres Öl hinein, denn es wird nicht mehr weiter aufgenommen.
  2. Es kann auch sein, dass sich eine entstandene Verbindung während des Mixens wieder löst. Dann ist die Flüssigkeit im Mixbecher nicht cremig und das Öl setzt sich oben ab. 
  1. Ursache dafür könnte sein, dass dein Pürierstab oder Mixer zum Start zu viele Umdrehungen hatte. Wie bei Mayonnaise mit Ei ist es bei der Veganen so, dass bei einer eher niedrigeren Stufe begonnen wird und später hochgedreht wird.
  2. Eventuell hast du zu Beginn bereits zu hastig Öl zugeführt. Beginne langsam und werde, sobald du erkennst, dass sich die Mayonnaise verdickt, immer schneller mit der Ölzugabe.
  3. Unter Umständen hast du zu Beginn zu wenig Senf verwendet. In den Randschichten der gemahlenen Senfkörner sind Stoffe enthalten, die eine Emulsion fördern. 
  4. Du hast vielleicht zu Beginn zu wenig Sojadrink oder Sojasahne verwendet. In Sojaprodukten wie diesen ist natürliches Lecithin enthalten, das als Emulgator für die Emulsion wirkt. Bei Sojasahne hilft zusätzlich je nach Marke das Bindemittel Carrageen beim Verdicken der veganen Mayonnaise. 
  5. Oder du hast eventuell zu wenig Essig in den Mixbecher gegeben. Wenn das der Fall ist, kann der zu geringe Säureanteil die Proteine aus dem Sojadrink und dem Senf nicht denaturieren (Ausflockung trägt zur Verdickung bei).

Die Mayo ist zu dick oder zu flüssig

Hier spielt das Verhältnis zwischen Flüssigkeit und Öl eine Rolle. Ist deine Mayonnaise zu flüssig, dann mixe so lange Öl dazu, bis sie fester wird. Ist sie aber bereits zu fest, gibst du vorsichtig rührend Flüssigkeit hinzu, bis dir die Konsistenz zusagt.

Die Mayo schmeckt nicht

Unser erster Gedanke war es, dass du vielleicht nicht unser Rezept verwendet hast *zwinker*. Im Ernst, deine Zutaten sollten natürlich immer möglichst frisch sein. Öl kann ranzig werden, wenn es altert, Senf kann Aroma verlieren und auch ein Sojadrink kann länger ungenutzt im Kühlschrank stehen und dann abgestanden schmecken.

Das häufigste, was eventuell passiert, wenn die Mayonnaise nicht schmeckt, ist, dass du ein Öl genommen hast, das eher bitter schmeckt (Olivenöl) oder dein eingesetzter Essig bereits die beste Zeit hinter sich hat. Damit du also ungewollte Geschmacksveränderung ausschließen kannst, probierst du am besten die einzelnen Zutaten vorab einmal. 

Alternativen zur veganen Mayonnaise

Als erste Alternative ist natürlich ganz klar das Original zu nennen. Des Weiteren kannst du Alternativen ausfindig machen, indem du überlegst, welche Funktion die Mayonnaise bei deinem Essen eigentlich einnehmen soll. Möchtest du vielleicht einen Dip oder eine Sauce mit einem gewissen Stand zubereiten?

Wenn du das für dich geklärt hast, ist schnell klar, dass ein Quarkdip zu Pommes vielleicht nicht deine erste Wahl sein wird. Du kannst also je nach Einsatzgebiet eine Alternative zur veganen Mayonnaise aus Magerquark, Creme fraiche oder auch saurer Sahne zaubern.

Trotzdem vegan und ohne Öl lässt sich folgende Mayonnaise herstellen:

Kartoffel-Mayonnaise

Du wäschst, schälst und würfelst Kartoffeln (200 g) und kochst sie weich. Danach schälst du Knoblauch (1 Zehe) und schneidest ihn in feine Würfel. Fülle die gekochten Kartoffeln nach dem Abkühlen in einen Messbecher zusammen mit Knoblauchwürfeln, Salz (1 TL), Kala Namak (1 Prise) und Senf (1 TL). Mixe die Zutaten mit einem Stabmixer klein und gib nach und nach Sojasahne (80 ml) hinzu, bis die Konsistenz cremig wie Mayonnaise ist. Diese Kartoffel-Mayonnaise ist für maximal zwei Tage abgedeckt Kühlschrank haltbar.

Vegane Remoulade

Remoulade Rezept

Als Erstes gehst du wie in unserem Rezept für die vegane Mayonnaise vor. Anschließend stellst du deine Mayonnaise erstmal in den Kühlschrank. Danach schälst und schneidest du eine Zwiebel und eine große Gewürzgurke in Würfel. Fülle beides in eine Schale und gib 1 EL Gewürzgurkenwasser, 1 TL Senf und 3 EL geschnittene Petersilie hinzu. Nun holst du deine Mayonnaise aus dem Kühlschrank und rührst alles in der zweiten Schale behutsam miteinander um. Schmecke deine Remoulade mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker noch mal ab. Wenn du ein Ei-Aroma in deiner Remoulade haben möchtest, kannst du auf das Salz Kala Namak zurückgreifen. Dosiere dabei sehr achtsam, denn schon wenige Prisen könnten ausreichen, um den Eiergeschmack zu übertreiben. Wenn deine Remoulade einen ansehnlichen Stand haben soll, stellst du sie am besten für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, denn dann wird sie etwas fester

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