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Mini-Käsekuchen im Glas: No-Bake Genuss ohne Backen

Süßes geht immer. Aber nicht immer ist Lust oder Zeit da, um den Backofen einzuschalten, Bleche vorzubereiten oder auf perfekte Garzeiten zu achten. Gerade wenn es warm ist oder der Alltag ohnehin schon durchgetaktet wirkt, darf das Dessert auch mal einfacher sein.
Bewertet mit 4.7 von 5
Auf Basis von 7 Bewertungen

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Mini-Käsekuchen im Glas bieten genau das: einen unkomplizierten, kühlen Nachtisch, der sich gut vorbereiten lässt und trotzdem Eindruck macht. Die Kombination aus knusprigem Boden, weicher Creme und frischem Topping sorgt für Genuss – ganz ohne Backform oder Küchengeräte.

Die Frische kommt aus dem Glas

Der Reiz dieses Desserts liegt nicht nur in seiner Einfachheit, sondern auch in seiner Wandelbarkeit. Mini-Käsekuchen im Glas wirken leicht, frisch und individuell – vor allem, wenn die Creme nicht zu süß ist und das Topping aus saisonalem Obst oder einem fruchtigen Kompott besteht. Wer auf das klassische New-York-Cheesecake-Gefühl nicht verzichten will, kann mit einem Hauch Vanille, etwas Zitrone oder einem Keksboden aus Butterkeksen und Haferflocken spielen.

Ein gutes Beispiel für die Basis ist Frischkäse von Kerrygold. Die cremige Konsistenz und die milde, leicht süßliche Note machen ihn ideal für No-Bake-Desserts. Er lässt sich einfach mit Zucker, Zitronensaft oder anderen Zutaten vermischen, bleibt stabil und bietet dennoch eine geschmeidige Textur.

Frischkäse im Mittelpunkt: Textur trifft Vielseitigkeit

Frischkäse hat sich längst einen festen Platz in der kalten Küche erobert – von pikant bis süß, von Brotbelag bis Dessert. Gerade in der süßen Variante bringt er genau die Eigenschaften mit, die No-Bake-Desserts brauchen: eine gewisse Festigkeit, Frische und Neutralität im Geschmack. In Kombination mit Sahne entsteht eine glatte, lockere Masse, die sich einfach aufschlagen und weiterverarbeiten lässt. Auch Joghurt oder Quark können ergänzt werden, wenn eine etwas leichtere, säuerliche Note gewünscht ist.

Die Wahl des Frischkäses beeinflusst das Gesamtergebnis deutlich. Kerrygold Frischkäse fällt hier durch seine gleichmäßige Struktur und gute Verarbeitbarkeit auf. Ohne künstlich zu wirken, lässt er sich geschmeidig mit anderen Zutaten verbinden, ohne dabei zu verlaufen oder zu stark zu fetten. So bleibt die Creme luftig, aber nicht zu weich.

Der Boden: Keks, Butter, Crunch

Ein guter No-Bake-Käsekuchen lebt nicht nur von seiner Creme, sondern auch von einem stimmigen Boden. Zerstoßene Kekse, vermischt mit etwas flüssiger Butter, bilden die Grundlage. Je nach Vorliebe kann der Boden fein zerkrümelt oder eher grob geschichtet werden. Auch ein bisschen Zimt oder Vanillezucker lässt sich untermischen, um mehr Aroma hineinzubringen. Wer es nussiger mag, greift zu Haferkeksen oder fügt gehackte Nüsse hinzu.

Wichtig ist, dass der Boden gerade feucht genug ist, um im Glas Halt zu finden, aber nicht zu fest wird. Andernfalls verliert das Dessert seine Lockerheit. Eine Prise Salz bringt Tiefe und gleicht die Süße der Creme aus – ein Trick, der oft unterschätzt wird.

Früchte, Soßen, Toppings: Die Spielwiese obenauf

Keine zwei Gläser müssen gleich aussehen. Wer mag, arbeitet mit Schichten, ansonsten lässt sich die Fruchtkomponente auch einfach obenauf setzen. Frische Beeren, Kompotte, Pürees oder sogar Marmelade – fast alles lässt sich kombinieren. Besonders beliebt sind Himbeeren, Erdbeeren, Mangos oder Rhabarber, aber auch Steinobst oder eine Mischung aus Tiefkühlfrüchten kann überzeugen.

Für zusätzliche Textur sorgen geröstete Mandeln, gehackte Pistazien oder ein Streusel aus zerbröselten Cookies. Auch ein Löffel Karamell, Lemon Curd oder eine Prise geriebene Zartbitterschokolade können den kleinen Käsekuchen geschmacklich abrunden. Das Glas wird so zur Bühne für individuelle Vorlieben – ohne dass die Zubereitung komplizierter wird.

Rezept für Mini-Käsekuchen im Glas mit Erdbeerpüree 

Zutaten (für 4-6 Gläser)

Boden

  • 120 g Butterkekse
  • 60 g Butter, geschmolzen
  • 1 Prise Salz

Creme

  • 300 g Kerrygold Frischkäse
  • 200 ml Sahne
  • 60–80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • Saft einer halben Zitrone

Erdbeerpüree

  • 250 g Erdbeeren (frisch oder aufgetaut)
  • 1–2 EL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

1. Keksboden (optional)
Kekse fein zerbröseln. Mit geschmolzener Butter und Salz vermengen. Die Masse auf die Gläser verteilen und leicht andrücken. Kaltstellen.

2. Creme
Sahne steif schlagen. Cremigen Kerrygold Frischkäse mit Zucker, Vanille und Zitronensaft glatt rühren. Die Sahne vorsichtig unterheben, bis eine luftige, gleichmäßige Creme entsteht.

3. Schichten (optional)
Die Creme auf den Keksboden geben und glattstreichen.

4. Erdbeerpüree
Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft pürieren. Wer es feiner mag, kann das Püree durch ein Sieb streichen.

5. Kühlen
Gläser mindestens 2-3 Stunden kaltstellen, damit die Creme fest wird.

6. Topping
Kurz vor dem Servieren das Erdbeerpüree auf die gekühlte Creme geben.

Tipps

  • Für mehr Bindung kann das Erdbeerpüree kurz aufgekocht und wieder abgekühlt werden.
  • Ein paar frische Erdbeerstücke oder Minze obenauf sorgen für Struktur.
  • Das Dessert lässt sich gut am Vortag vorbereiten. Das Püree dafür separat lagern und frisch auflegen.

Kühlzeit statt Garzeit

Während beim klassischen Käsekuchen die Backzeit entscheidet, ist es beim No-Bake-Cheesecake die Kühlzeit. Zwei bis drei Stunden im Kühlschrank reichen meist, damit Creme und Boden eine gute Bindung entwickeln. Wer den No-Bake-Käsekuchen am Vortag vorbereitet, kann die Gläser auch problemlos über Nacht kaltstellen – sie verlieren weder Form noch Geschmack. Die Masse bleibt stabil, setzt sich nicht ab und ist auch nach Stunden noch löffelzart. Das macht das Dessert ideal für Feiern, Picknicks oder spontane Nachmittage. Die Gläser lassen sich transportieren, stapeln und wenn nötig sogar einfrieren. 

Kleine Portionen, große Wirkung

Nicht nur der Geschmack zählt, auch das Format spielt eine Rolle. Gläser vermitteln etwas Persönliches, Abgeschlossenes – ein eigener kleiner Genussmoment. Das kommt auch bei Gästen gut an, weil sich jeder ein Glas nehmen kann, ohne etwas zu zerteilen. Kleine Portionen wirken wertig, lassen sich optisch gut präsentieren und machen es leicht, auch mal eine zweite Variante auszuprobieren – mit anderer Frucht, anderem Boden oder einem Schuss Espresso in der Creme.

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