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Genussvoll kochen mit Hanföl: Darauf sollten Hobbyköche achten

Tipps und Tricks zum verfeinern von kalten Speisen

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Hanföl etabliert sich in der guten Küche mehr und mehr. Sowohl für Süßspeisen als auch bei deftigen Speisen lässt sich der Geschmack ganz einfach mit Hanföl verfeinern, das außerdem noch reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Doch was ist Hanföl genau und wie lässt es sich optimal nutzen?

Hanf für die Herstellung von Hanföl

Was ist Hanföl?

Hanföl wird aus den Samen von Cannabispflanzen gewonnen und ist sowohl im gut sortierten Reformhaus als auch in der Drogerie erhältlich. Besonders preiswert lässt sich Hanföl im Internet einkaufen, da Händler dann bei den Zusatzkosten wie Ladenmiete oder Verkaufspersonal sparen können. Niemand braucht sich Sorgen zu machen, von Hanföl einen Rauschzustand zu bekommen, denn es wird rein aus den Samen von Nutzhanf gewonnen, der praktisch frei von berauschenden Wirkstoffen ist und in der Industrie viele Einsatzgebiete findet.

Wer regelmäßig mit Hanföl kocht und bäckt oder pfiffige Salate verfeinert, kann dauerhaft den Cholesterinspiegel senken. Zudem hat sich Hanföl bewährt bei Personen, die unter Bluthochdruck leiden. Frauen in den Wechseljahren sorgen mit Hanföl in der Küche für einen natürlichen Katalysator, der typische Beschwerden wie wechselhafte Stimmung oder wiederkehrende Hitzewallungen abschwächen kann. Hanföl wird oftmals gegen Einschlafprobleme angewendet und kann seine naturbelassene Wirkweise am besten entfalten, wenn ein natives Öl in der Küche verwendet wird. 

Sanfte Herstellung schafft hochwertiges Produkt

Das bedeutet, dass die Hanfsamen kalt gepresst werden, ohne bei der Ölgewinnung starker Hitze ausgesetzt zu sein. Dieses Vorgehen bei der Hanfölherstellung sorgt dafür, dass möglichst viele der natürlichen Wirkstoffe aus den Hanfsamen erhalten bleiben, die dem Organismus guttun. 

Viele der gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe sind stark flüchtig, verlieren also bei Licht oder Wärme rasch ihre Wirkkraft. Am besten ist es daher auch, Hanföl kühl und lichtgeschützt aufzubewahren. Bei einer Lagerung im Kühlschrank kann es leicht milchig werden. Bei Zimmertemperatur verflüchtigt sich dieser Effekt schnell wieder. Hanföl hält angebrochen im Kühlschrank länger frisch, kann aber auch bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Hanföl vs. CBD-Öl: Da liegen die Unterschiede

CBD ist einer der Hauptwirkstoffe von Cannabispflanzen, insgesamt gibt es mehr als 120 Cannabinoide in reifen Hanfblüten. Anders als bei CBD-Öl werden für Hanföl aber keine Cannabisblüten verwendet, welche bei weiblichen Pflanzen besonders wirkstoffreich sind. Vielmehr bilden männliche wie weibliche Hanfpflanzen unabhängig von ihrem Gehalt an Cannabinoiden Samen aus - Hanf ist ein Windbestäuber. In der Cannabiszucht ist dies jedoch oft unerwünscht, da die Samenreifung der Pflanze viel Energie abverlangt.

Wie viele hochwertige Öle wird Hanfsamenöl kalt gepresst. Bei CBD Öl müssen hingegen komplizierte chemische Verfahren eingesetzt werden, um einen möglichst hohen Wirkstoffgehalt aus einer ausgereiften Blüte zu extrahieren. Hanfsamen sind beispielsweise in Babynahrung enthalten, während Cannabidiol (CBD) vermehrt in der Alternativmedizin eingesetzt wird. Wer ein gutes CBD Öl kaufen möchte, sollte dabei jedoch die Inhaltsstoffe genau prüfen und auf Bio-Qualität achten.

In Hanföl können vielfältige gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthalten sein, beispielsweise essenzielle Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente. Hanföl lässt sich zwar wie andere herausragende Speiseöle auch äußerlich für eine perfekte Hautpflege anwenden, wird jedoch vornehmlich für den menschlichen Verzehr hergestellt. Im Gegensatz dazu gibt es eine Reihe von Anwendern, die CBD Öl rein äußerlich gegen verschiedenartige Beschwerden anwenden, ohne es aber in der Küche zu verwenden. Das steckt drin im wohltuenden Hanföl:

  • bis zu 9 Aminosäuren
  • Folsäure und Vitamin B12
  • Vitamin A und E
  • Calcium
  • Eisen
  • Magnesium
  • Selen
  • Zink

Durch den vergleichsweise hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen bei geringem Anteil an Kohlenhydraten hat sich Hanfsamenöl in der Küche gegen andere Speiseöle durchgesetzt, die es billig im Discounter zu kaufen gibt.

Hanföl in der Küche: Die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten auf einen Blick

Native Speiseöle sind nicht zum Braten oder Frittieren geeignet, auch beim Kochen gehen die wertvollen Inhaltsstoffe durch die Hitzeeinwirkung schnell verloren. Soßen und warme Gerichte lassen sich also ähnlich wie mit ein paar Butterflocken gegen Ende der Garzeit verfeinern: Wenige Tropfen Hanföl reichen bereits aus, um für das gewisse Etwas im Geschmack der Mahlzeiten zu sorgen.

1. Hanföl nicht über 160 °C erhitzen für den vollen Wirkstoffgehalt

Natürliche Vitamine gehen beim zu heißen oder zu langem Kochen schnell verloren, das gilt auch für Hanfsamenöl. Am besten bleibt der volle Wirkstoffgehalt im Öl enthalten, wenn es für die Zubereitung kalter Speisen verwendet wird, etwa als gesunde Alternative im Dip oder eine köstliche Salatsoße.

2. Fleisch, Fisch oder Gemüse anbraten mit Hanföl

Für die Fritteuse ist Hanföl nicht geeignet; auch dann nicht, wenn permanent unter 160 °C frittiert wird, denn der Rußwert ist wie bei vielen Speiseölen einfach zu hoch. Beim Anbraten kann sich der feine Eigengeschmack am besten entwickeln, wenn auf die Höchsttemperatur aufgepasst wird. Bei welcher Stufe des E-Herds Hanföl am besten zum Braten funktioniert, muss letztendlich jeder selbst zu Hause ausprobieren.

3. Hat Hanföl Nebenwirkungen?

Wer zum Kochen und Backen zu große Mengen Fett oder Öl verwendet, riskiert Fettstühle – also Durchfall. Ein übermäßiger Verzehr von Hanfsamenöl kann außerdem müde machen. Bei normaler Dosierung in der Küche wird Hanföl jedoch sehr gut vertragen und gilt als nebenwirkungsfrei.

4. Backen mit Hanföl

Kuchenteig kann luftig leicht und lecker werden, wenn Butter oder Margarine einfach durch Hanföl ersetzt werden. Auch für das Verzieren von Plätzchen und anderem Gebäck ist Hanföl sehr gut geeignet und deutlich besser bekömmlich als tierische Fette.

Hochwertige Öle zum kochen

Fazit: Kochen und Backen mit nativem Hanföl bietet neue kulinarische Möglichkeiten

Für eine gesundheitsbewusste Ernährung ist Hanfsamenöl aufgrund der wohltuenden Inhaltsstoffe viel besser geeignet als Sonnenblumen- oder insektenfeindliches Rapsöl. Durch die guten Fette im Hanföl kann es zu diversen Vorzügen kommen, selbst ein hoher Cholesterinspiegel lässt sich durch Öl aus Hanfsamen nachhaltig senken. Wer alle heilkräftigen Inhaltsstoffe aus Hanföl in den Speisen erhalten möchte, sorgt für niedrige Temperaturen beim Zubereiten und möglichst kurze Garzeiten. Alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben in kalten Snacks enthalten, Hanföl passt zum leichten Salat ebenso gut wie zum süßen Nachtisch.

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